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Gitarre spielen

Effektiv üben: 7 Missverständnisse, die mir das Musizieren jahrelang schwer machten

Üben, üben, üben ist der Schlüssel zur guten Technik? Wirklich? Hier schreibe ich darüber, wie ich mich jahrelang beim Gitarre spielen blockiert habe – und was mir das Üben heute freudvoll und leicht und effektiv macht. 

1. "Wiederholung ist der Zweck des Übens."

Das Problem

Das Automatisieren von Bewegungsabläufen, das Training unseres Bewegungsgedächtnisses, sprich, das Wiederholen mit oder ohne Varianten, gilt als wichtiger Übezweck. Leichtigkeit, so heißt es, stellt sich ein, wenn wir uns ein Bewegungsprogramm erworben haben. Und das kann dauern. 10 000  Stunden Übung in 10 Jahren, so sagt das "Expertisemodell" (1), brauche es, um ein Experte zu werden. Puh.​

Doch wer zu viel übt, riskiert den "Penelope-Effekt", wird also wieder schlechter, und außerdem eine Überlastung seiner Sehnen, Muskeln und körperlichen Verschleiß. Es ist kompliziert.

Die Lösung

Die anerkannten Lösungen, also mentales Training und Körperarbeit für MusikerInnen, die ich beide für mich ausprobierte, haben zwar meine Anspannung reduziert und sicher auch meine Vorstellung von Stücken verändert. Leichtigkeit während des Musizierens stellte sich dadurch aber nicht ein.

Erst als ich der These folgte, dass unser Balancesystem unsere Spielbewegungen über Schallwellen koordiniert (6) – und sie darum  nicht "auf Vorrat" geübt, sondern mit stets veränderten Schallwellen neu ausbalanciert werden, machte es "Klick". Das Training von Reaktionsbereitschaft auf Schallwellen verkürzt meinen Übeaufwand seither stark. 

Elisabeth_Cover.jpg
“Liebe Stefanie,
schon lange wollte ich dir endlich mal sagen: deine Arbeit mit Resonanzlehre hat mir so unglaublich viel geholfen. Hatte jetzt ein paar Konzerte und so frei habe ich nie gespielt. Ich wollte mich sehr, sehr herzlich bedanken!!!”
und 1,5 Jahre später:
"Ist immer noch, immer wieder ... so genial ... ich übe und spiele so anders ... und es macht Freude!!!"

Geigerin und Musikpädagogin Elisabeth Einsiedler per Email nach 2-3 Stunden Resonanzlehre

2. "Erst die Töne treffen, dann die Emotion dazu."

Das Problem

Meine Gefühlswelt spielte in all den Jahren des Übens eine eher untergeordnete Rolle. Und klar, wer ein Pensum von 10 000 Stunden Übezeit absolvieren soll, um Bewegungen zu automatisieren, der hat eben zum Fühlen auch nicht mehr viel Zeit. 😅 Außerdem ist ein Gefühl viel weniger greifbar, als eine erreichte Metronomzahl beim schnellen Spielen oder der fehlerfrei geglückte Lauf. Was liegt da näher, als die Emotion als Nebensächlichkeit auf später zu verschieben. Und eben als Salz über alles zu streuen, wenn die Bewegung sitzt.

Die Lösung

Sicherheit und Präzision beim Spielen erreichte ich auf diese Weise nicht.

Heute ist mir klar, dass mein subjektives Gefühl beim Spielen nicht nur mein wichtigster Motivator ist, sondern auch meine Finger treffsicherer macht. (6) Ich nutze gezielt, was die Intervalle in mir auslösen, um Bewegungen zu lernen, Haptik von Saiten und Bünden, Vibration von Schwingungen und Bewegungsgefühl, um mich mit der Schallwelle zu synchronisieren und präsent zu bleiben. Den Rest überlasse ich meinem Balancesystem. 

Ich bin nicht nur Schallquelle, sondern gleichzeitig auch Schallempfängerin. So kann der Klang meine Bewegung orientieren.

Klangvorstellung vs. Klangwahrnehmung

Klangvorstellung  vs Klangwahrnehmung.jpg

Bild 1: Den Klang an meine Klangvorstellung anpassen zu wollen, hat mir nicht gut getan. Das fühlt sich an, als wäre ich ein  "Klangdompteur", der nur mit klarer Vorstellung den Klang "dressieren" kann. (6) 

Bild 2: Ich nehme den Klang wahr, wie er ist, durch Gehör, Spüren der Vibration, reagiere mit meinem Balancesystem darauf und "bewege" den Klang. Die Schallwelle macht etwas mit mir. Ich bin der Klang und "surfe die Schallwelle" wie sie kommt. Das macht mir mehr Spaß und kostet mich weniger Kraft. Aber was ist mir deiner Gestaltung, fragst du jetzt vielleicht? Die habe ich im Gefühl, würde ich antworten.

3. "Beim Vorspielen rufe ich Bekanntes ab."

Das Problem

Um sicher vorzuspielen braucht man – na, was? Richtig! Übung und gut automatisierte Bewegungsabläufe. Denn während Angst auf der Bühne steht uns nur ein Teil der Aufmerksamkeit für das Spielen zur Verfügung. Aber: Mir helfen keine "auf Vorrat" geübten Bewegungen.

Denn es kann uns passieren, dass Raum, Körper und sogar unsere Instrumente in Vorspielsituationen anders reagieren und Schallwellen anders brechen. (6) Und das irritiert sehr, wenn ich Flexibilität nicht mitgeübt habe und mir vorstelle, dass ich alles was kommt beim Üben schon abgespeichert habe.

 

Die Lösung

Ich benötige ein System, das mich flexibel und sicher zugleich macht und meine Aufmerksamkeit nicht bindet. Das kann unser Balancesystem sein, denn als geschlossener Regelkreis korrigiert es unseren Körper  blitzschnell und ohne unser bewusstes Zutun durch Infos von Außen.  Um das zu nutzen übe ich Reaktionsbereitschaft auf Schallwellen mit und lasse die Schallwellen "die Bewegung machen". Das Balancesystem ist mit dem Gehör und gleichzeitig mit der Muskulatur verbunden. Die Voraussetzung: Bewegungsbereitschaft auf Klang und offene Klangwahrnehmung

Übe-Coaching:
Kostenfreie Probestunde

Du benötigst Beratung zu deinem Üben der Gitarre oder eines anderen Instruments? Dann melde dich gerne bei mir zu einer kostenfreien Online-Probestunde. Ich freue mich auf dich.

Schallwellen-Reiter.jpg
Mehr Üben hat einfach nicht mehr Verbesserung gebracht und aus meiner Verkrampfung wollte ich endlich raus.
Vor meiner letzten Stunde war ich kurz davor, alles hinzuschmeißen. Doch dann ist es passiert: ich habe das erste Mal mit dem ganzen Körper auf meinen Klang am Instrument reagiert. Seit dem kann ich das Üben ganz anders genießen

Emanuel, Ambitionierter Hobbymusiker mit 5-10 Jahren Spielerfahrung

4. "Wer schnell spielen will, muss ökonomische und kleine Bewegungen machen."

Das Problem

Wer schnell spielen will, muss kleine Bewegungen machen. Bloß keine Zeit verschenken, kein überflüssiger Aufwand. Der Blick auf erstklassige Musiker:innen ist der Beleg ...

Doch die optische Kontrolle bringt mich weg vom Körpergefühl. Außerdem: Sollte die kleine Bewegung wirklich das Ziel sein, oder ist sie nur der Nebeneffekt von etwas ganz anderem? Ein weiterer unklarer Punkt: Wie lange soll ich langsam üben, was später schnell gespielt wird? Und was soll dabei passieren?

Hier (4) kannst du unter Quellen mehr dazu lesen.

Die Lösung

Schnelligkeit erreiche ich heute dadurch, dass meine große Muskulatur die kleine optimal unterstützt und ihr möglichst viel Arbeit abnimmt, z.B. beim Lagenwechsel. Ein klares Gefühl für die Intervalle, die "Microemotionen", gibt meinen Bewegungen einen Sinn und macht die Finger treffsicher. Orientierung an der Schallwelle führt zu optimaler Ansprache der schnellen Töne, weil sie durch obertonreicheren Klang besser resonieren und zusammenschwingen. Sieht das am Ende kleiner aus? Vielleicht, aber das finde ich nicht so interessant.

5. "Dann lasse ich eben locker."

Das Problem

Gute Idee. Aber leider auch am Ziel vorbei. Denn Bewegungsbereitschaft braucht eine Grundspannung. Mit der Idee, unsere Hände/Arme/Schultern einfach locker –schlaff – zu lassen, kommen wir vielleicht kurzfristig aus unserer extrahohen Anspannung. Langfristig fallen wir damit ins andere Extrem. Wir verwechseln Gelöstheit mit Passivität. Hab ich alles schon ausprobiert. Klappt nicht. Leider

Die Lösung

Wir brauchen einen Muskeltonus, der uns bewegungsbereit macht – also weder zu angespannt noch zu locker. (5) Mir hilft es mittlerweile sehr, Vibration zu spüren. Das ist Klang, den wir mit dem Körperohr hören. Die taube Schlagzeugerin Evelyn Glennie ist dafür eine gute Inspiration. Ich spüre etwa die Vibration der Saiten unter den Fingerkuppen der linken Hand. So drücke ich nicht so schnell zu stark.

Wir sind Schallwellensurfer:innen.
Klang ist nicht nur das ästhetische Ergebnis unserer Spielbewegung. Er kann uns körperlich erfassen und uns orientieren.

6. "Schmerzfreie und leichte Bewegungen gelingen durch Körperbewusstsein."

Das Problem

Dann sind doch Übungen zum Körperbewusstsein das Richtige, könnte man jetzt denken. Und auch ich sah darin lange die ideale Lösung. Aber: Körperwahrnehmung wird leider häufig mit Selbstkontrolle (2) verwechselt. Und das ist nicht dasselbe. Mir ging es schließlich wie einem Tausendfüßler, der sich fragt, wie er eigentlich von A nach B kommt. Mit lebendigem Musizieren, Freiheit und "in einer Sache aufgehen" hatte das nichts mehr zu tun. Es war für mich verkopftes Bewegungstraining: Qualitätsüberwachung 2.0. Leider sind auch viele Körperarbeitsformen nicht ursprünglich für Musiker:innen gemacht und berücksichtigen daher nicht die Klangwahrnehmung und Schallwellenorientierung.

Die Lösung

Ich schätze Körperarbeit sehr. Feldenkrais hat mir nach der Geburt meiner beiden Kinder sehr gut getan. Zum Musizieren eignet es sich für mich nicht. Das Missverständnis mag auch an einem Übersetzungsproblem liegen:  "Awareness" wird auf  Deutsch seltener mit "Gewahrsein" als "Bewusstsein" übersetzt. Bewegung aber "wissen" zu wollen ist hinderlich. Ich suche heute nicht mehr nach Wissen, sondern nach  Schallabstimmung beim Gitarrespielen. Balancebewegungen für Musiker:innen sind Schwungübungen und sollen zu Bewegungsbereitschaft führen. Selbstkontrolle ist ganz klar nicht das Ziel, Aufrichtung und Schmerzfreiheit eher Nebeneffekte. Dafür steht das lebendige Musizieren im Mittelpunkt und half mir in diesem Sinne auch besser.

7. "Veränderung erreiche ich durch kritische Analyse."

Das Problem

Die wenigsten von uns haben wirklich gelernt, was Selbstmitgefühl bedeutet. Ich gehöre leider dazu. Doch sich selbst streng in den Blick zu nehmen – und sei es auch nur, um sich an vermeintlich besseren Idealen wie Schallwellenorientierung auszurichten – führt im besten Fall dazu, dass wir gar keine Lust mehr aufs Musizieren haben. 

Und das sind mehr als warme Worte: Selbstkritik während des Musizierens wird auch zum handwerklichen Problem, weil wir eben nur wahrnehmend-empfangsbereit ODER kritisch-analysierend sein können.

Willst du: Von außen draufschauen, dich distanzieren, beobachtend analysieren

ODER ... 

Die Lösung

... im Klang sein, darin aufgehen, dich spüren und eintauchen. Letzteres nur hilft mir bei Veränderung, weil ich im Moment bin. Und weil Musik eben eine Augenblickskunst ist, kann ich sie auch nur da verändern.

Selbstfreundlichkeit fällt einigen von uns schwerer als anderen – und das oft aus gutem Grund. Da darf man sich Hilfe suchen. Ich bin darin keine Expertin.

Mir hilft es mittlerweile, mir eine "Genuss-Erlaubnis" zu geben, um vom Kopf in den Körper zu kommen. Auch bei Körperübungen hilft mir das aus dem "Wissensmodus" auszusteigen. So wird akzeptierendes Gewahrsein zum ersten Schritt für Veränderung.

Fazit: Schallwellenorientierung macht die Meisterin

Klar Methodenvielfalt ist gut, rotierende Aufmerksamkeit auch (3) – und auch ich habe ja viel ausprobiert in all den Jahren.

Dennoch fehlte es mir lange an "Schallwellenorientierung" in meinem Üben: Ich bin nicht nur eine Schallquelle, sondern auch gleichzeitig eine Schallempfängerin. (6) Die Schallwelle macht im besten Fall etwas mit mir, wenn ich bewegungsbereit bin. Das ist die Grundlage für alle Fingerübungen, die ich dann ja immer noch machen kann.

Es greift zu kurz, Musiker:innen als Hochleistungssportler:innen zu verstehen. Wir brauchen nicht nur Bewegungstraining. Klang ist nicht nur das ästhetische Ergebnis unserer Bewegung, sondern ein physikalisch-akustisches Resonanzphänomen, das uns körperlich erfassen und somit orientieren kann. Wir dürfen Schallwellensurfer:innen werden. Und außerdem lernen, selbstmitfühlend statt streng mit unserer Musik zu sein.

Quellen

(1) Renate Klöppel und Eckart Altenmüller, Die Kunst des Musizierens, Von den physiologischen und psychologischen Grundlagen zur Praxis

Der Bayerische Rundfunk zitiert im Online-Artikel Üben wie die Profis:
"Eckart Altenmüller hat bei einer Studie herausgefunden: Profi-Pianisten müssen am Tag durchschnittlich drei Stunden und 45 Minuten am Instrument verbringen, um ihre feinmotorische Präzision weiter zu verbessern. Was sie in der Zeit üben, ist unerheblich."

Eine schwierige These. Denn der gleiche Experte betont in einem anderen Fachartikel:
 

“Nachdem in den vergangenen Abschnitten die neurobiologischen Grundlagen des Übens dargestellt wurden, soll jetzt der Versuch unternommen werden, einige Regeln zum hirnphysiologisch optimierten Üben zu formulieren und den Entwurf einer Neuro-Didaktik des Übens vorzustellen. Allerdings ist große Vorsicht angebracht. Erstens ist das Wissen über den Erwerb musikalischer Fertigkeiten noch sehr unvollständig und der Übertrag aus der Sport- und Bewegungswissenschaften nur in Grenzen möglich, zweitens wird seit Jahrtausenden geübt, und in den vielen Millionen von Überstunden ist eine riesige Menge an Wissen erworben und von den Lehrern weitergegeben worden. (...) Übestrategien, die sich bewährt haben, wurden gepflegt und als Geheimtipp an die Schüler weitergegeben. Andere, vielleicht weniger günstige, gerieten in Vergessenheit. Diesem kumulativen empirischen Expertenwissen der Pädagogen als Neurowissenschaftler etwas entgegenzusetzen, fällt schwer.”  

Zitat: Eckart Altenmüller: Hirnphysiologische Grundlagen des Übens.  In: Ulrich Mahlert (Hg): Handbuch Üben. Grundlagen, Konzepte, Methoden, Breitkopf & Härtel, Seite 63  

(2) Claudia Spahn (Hrsg.): Körperorientierte Ansätze für Musiker, Methoden zur Leistungs- und Gesundheitsförderung. S. 23:

"Allen Ansätzen, die im zweiten Teil des Buches vorgestellt werden, ist gemeinsam, dass eine intensive und differenzierte Körperwahrnehmung Mittel und Ziel der Methoden sind. Hierbei soll Bewusstheit bei der Durchführung von Bewegungen hergestellt werden. Die Körperwahrnehmung dient somit zur Selbstkontrolle und – im Sinne der innerhalb der eigenen Person erfolgenden Rückmeldung – als Orientierung hinsichtlich der Qualität von Bewegung."

(3) Ulrich Menke, Methoden-Navi, Routenplaner zu einem erfolgreichen Instrument- und Ensembleunterricht

Mir gefallen die Vorschläge zu Achtsamkeit im Üben hier. Wichtig wäre für mich noch, die Aufmerksamkeit auch nach Außen zu lenken, auf die Schallwelle. Das kommt mir hier noch etwas zu kurz.

(4) Zum Missverständnis, dass "große Bewegungen" ineffizient seien: Hier gibt es das spannende Video einer  Feldenkraislehrerin, die die Marathon-Läuferin Hellen Obiri analysiert. Sie wird oft wegen ihres unökonomischen Laufstils kritisiert – zu Unrecht, wie sich zeigt.

​Gerhard Mantel, Einfach üben, 185 unübliche über Rezepte für Instrumentalisten, Schott-Verlag S. 28:
„Die gewünschte Ökonomie des Spiels ist nicht identisch mit möglichst geringer Bewegung (Haltekräfte werden zunehmend nötig!). Bewegungslosigkeit ist nur bei toter Materie ökonomisch. Umgekehrt erfordern zu großen Bewegungen anstrengende reaktive Fixierungen. Es ist wichtig, nach Bewegungen zu suchen, die durch den ganzen Körper fließen und auf diese Weise möglichst viele Gelenke in freie Bewegung versetzen.“

(5) Zum Thema Lockerheit beim Üben:

​Gerhard Mantel, Einfach üben, 185 unübliche über Rezepte für Instrumentalisten, Schott-Verlag S. 75/76: 
Es ist schwierig, zwischen „locker“ und „schlaff“ einerseits und „energetisch“ und „verkrampft“ andererseits eindeutig zu unterscheiden. Musizieren spielt sich aber nicht zwischen „schlaff“ und „verkrampft“ ab, sondern im Rahmen von „mit wechselnder Spannung bewegt“, was eine dauernde Bewegungsbereitschaft erfordert. Diese ist aber wiederum nur durch Bewegung zu erzeugen; sie kann durchaus mit einer beachtlichen Spannung einhergehen. Der Begriff „Lockerheit“ sollte in der Instrumentalpädagogik durch den Begriff „Bewegungsbereitschaft“ ersetzt werden. Bewegungsbereitschaft kann nur durch Bewegung erzeugt werden.

(6)

Thomas Lange, Resonanzlehre, www.resonanzlehre.de

"Emotion bringt Präzision. Wird das Handwerk gekonnt, aber nicht gefühlt, entsteht in der Regel eine Diskrepanz zwischen dem gewünschten musikalischen Ausdruck und der handwerklichen Bewegung."
Link
, Abgerufen am 03.07.2025

"Schallwellen sind inkonsistent, eher wie Wasser oder Wolken, immer in Veränderung, und je nach der akustischen Situation des Raumes unterschiedlich.
Deswegen lassen sich Schallwellen nicht dressieren oder abrufen.
Wird eine musikalische Bewegungssituation, die in Raum A einwandfrei klanglich funktioniert, in Raum B exakt wiederholt, funktioniert sie klanglich nicht mehr.
Deswegen darf meines Erachtens ein großer Teil des musikalischen Praktizierens in einem Reagibilitätstraining auf unterschiedliche akustische Bedingungen bestehen."

Link, Abgerufen am 03.07.2025

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Ich bin Stefanie,
Gitarristin, Diplom-Musikpädagogin und Resonanzlehrerin

Ich begleite musikverbundene Erwachsene dabei, selbstbestimmt zu musizieren – und ihr musikalisches Gehör an ihre Kleinkinder weiterzugeben.

Denn Anspannung und technische Hürden haben mich lange gehemmt und dazu angetrieben, neue Wege des Musiklernens zu suchen. Heute weiß ich, dass es keine Frage von Begabung oder harter Arbeit ist. Mehr dazu

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