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Hallo, ich bin Stefanie
Ich vermittle Eltern, Musik wie eine Muttersprache an ihre Kinder weiterzugeben – und begleite musikbegeisterte Erwachsene dabei, flüssig, sicher und frei zu musizieren, wenn sie diese Chance in der Kindheit nicht hatten.
Musizieren darf leicht sein und ist eben nicht nur eine Frage von Begabung oder Fleiß
– eben wie eine Muttersprache.
Vom Musikschulabbruch zur Musiklehrerin
Als Kind habe ich zweimal den Musikschulunterricht abgebrochen (Klavier und Flöte). Erst mit 15 packte mich die Leidenschaft für die Gitarre und wenig später bestand ich die Aufnahmeprüfung an einer Musikhochschule.
Doch auch da hatte ich meine Schwierigkeiten:
Ich übte viel, aber im Laufe der Zeit spielte ich immer unsicherer, verkrampfter und bekam Bühnenangst.
Heute bin ich Gitarristin, Musikpädagogin an einer Musikschule und coache Profimusiker:innen – mit einem vollen Methodenkoffer für "neues Musiklernen".
Denn es gibt Wege, Musik ohne Drill und tausend Jahre Training zu lernen – UND ohne Abstriche beim Anspruch. Sie dir zu zeigen ist meine Mission.
Ich arbeite nach folgenden Werten
Sound before sight
Allzu oft wird Kindern Musik so vermittelt, als würden wir sie das Sprechen über Gedichte und das Lesen von Buchstaben lernen. Und das sorgt für viele "Unbegabte" und zugeschlagenen Klavierdeckel.
Auch mich hat dieser Ansatz als Kind nicht motiviert. Und das nicht etwa, weil ich nicht begabt oder interessiert war, sondern weil ich spürte, dass da etwas nicht passte ...
Musiklernen als Muttersprache für echte Freiheit braucht ein Vorgehen vom Hören zum Nachahmen zum Lesen – eben Sound before Sight.
Das an Eltern und Pädagog:innen weiterzugeben, ist mir ein großes Anliegen. Wie stark die Wirkung dieses Ansatzes ist, sehe ich heute an meinen eigenen Kindern – wenn er im Alltag vermittelt wird, nicht nur als Unterricht.
Effektiv üben üben – mit dem ganzen Körper
Technische Sicherheit am Instrument, virtuoses Musizieren gar, gilt oft als Gipfel der Begabung und Effekt vielfachen Wiederholens.
Es hat gedauert, bis ich verstand, dass das nicht stimmt.
Effektives Üben für virtuoses Spiel gelingt nicht ohne musikalische Körperwahrnehmung.
Es ist die Grundlage für ein gutes "Handwerk", das Leichtigkeit und Freiheit ermöglicht.
Erst im Unterricht mit dem Geiger Thomas Lange und seiner Resonanzlehre bekam ich dieses Profi-Tool an die Hand – und vermittle es heute auch im Anfängerunterricht.
Werde selbst zur Klangschale
Musik gilt als entspannend, Verbindung aufbauend, stärkend. Doch du brauchst dafür keine Klangschalen. Du kannst das auch mit einer Geige haben:
wenn es dir gelingt, Musik als Muttersprache zu lernen, ohne Drill und Druck – mit der Freiheit deine Gefühle im Klang auszudrücken.
"Musilienz" ist dafür mein Leitstern.
Wir stehen als Musiker:innen vielleicht an unterschiedlichen Punkten, aber fließendes, gelassenes Spiel ohne Anspannung ist für uns alle möglich – von Anfang an. Es ist die Basis.
Mein Leitstern: Musilienz

Qualifikation
und Erfahrung
2010 / Diplom-Musiklehrerin
an der Hanns-Eisler-Musikhochschule Berlin
Pädagogik, Musikwissenschaften, Darstellende Kunst
Diplomarbeit zum Thema körper- und wahrnehmungsorientierte Musikpädagogik
2009/10 / Weiterbildung in Jacoby-Gindler-Arbeit an der Jacoby-Gindler-Stiftung Berlin
Achtsamkeit in der (Musik-)Pädagogik – Sinneseindrücke als Leitwahrnehmung ("Sensory Awareness")
2015-2018 / Ausbildung zur Resonanzlehrerin, angewandte Musikphysiologie nach Thomas Lange (Berlin)
Regeneratives Musizieren, Körperverfahren für MusikerInnen, Stressregulation auf der Bühne und am Instrument
2010-2023 / Musikpädagogische Arbeit
Pädagogische Leitung einer Musikschule
Lehrerin für Gitarre und Elementare Musikpädagogik
Selbständige Musiklehrerin in der Erwachsenenbildung Dozentin in der ErzieherInnen-Ausbildung an einer sozialpädagogischen Fachakademie